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    Ausstieg / Beratung

    Ausstiegs- und Distanzierungsbegleitung

    Ziel ist es, junge Menschen, die gefährdet sind, sich zu radikalisieren oder bereits einen Radikalisierungsprozess durchlaufen haben, vor Ort anzusprechen und Ausstiegsprozesse zu initiieren. Das Angebot der Ausstiegsbegleitung richtet sich an:

    • Jugendliche und junge Erwachsene aus dem Raum Berlin, die aus der rechtsextremen Szene aussteigen wollen
    • Jugendliche und junge Erwachsene, die bezüglich ihrer Zugehörigkeit zur rechtsextremen Szene Ambivalenzen aufzeigen, aber noch keine Ausstiegsmotivation formuliert haben
    • Speziell Mädchen und junge Frauen – die sich abwertend, demokratiefeindlich, rechtsextrem äußern und/oder verhalten – unabhängig von Szenenzugehörigkeit oder festen Strukturen

    Das bieten wir an:

    • Vertrauensschutz (keine Weitergabe persönlicher Daten an Dritte)
    • Eine wertschätzende nicht verurteilende und vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre
    • Unterstützung beim Aufbau neuer Lebensverhältnisse (Wohnung, Arbeit, Schule usw.)
    • Bei der Kontaktaufnahme zu Polizei, Staatsanwaltschaft, Bewährungshilfe usw.
    • In besonderen Fällen Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Lebensmittelpunkt in einem anderen Bundesland
    • Bei Bedarf Gefährdungsanalyse durch die Polizei / Einrichten einer Auskunftssperre für personenbezogene Daten
    • Das Gewinnen neuer Erkenntnisse und Erfahrungen
    • Das Erarbeiten von Alternativen zum bisherigen Leben sowie von Perspektiven

    Beratung von Angehörigen

    Das Umfeld und die Angehörigen spielen für einen erfolgreichen Ausstiegsprozess radikalisierter Menschen eine entscheidende Rolle. Kontaktieren Sie uns, wenn:

    • Ihr Kind, Freund oder Freundin rechtsextremistische Verhaltens- und Denkweisen entwickelt
    • Sie Sorge haben, dass sich ihr Kind, Freund oder Freundin rechtsextremen Gruppierungen anschließt
    • Ihr Kind, Freund oder Freundin einen Ausstiegswillen äußert

    Workshops für Schüler*innen

    Auf Anfrage bieten wir Workshops (in der Regel) für die Jahrgangsstufen 7 bis 12 an, wenn Lehrkräfte einen konkreten Radikalisierungsverdacht haben.